so war's 2017 - Heimatverein

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so war's 2017

Verein > Jahresrückblicke

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20. Neujahrsempfang am Sonnabend, 14.Januar 2017 - Helmut Schönberg hat wieder einen interessanten und amüssanten Rückblick auf die Vehlefanzer Geschichte, aber auch auf die Geschichte der ganzen Region Oberkrämer gebracht. Vor 70 Mitgliedern, Freunden und honorigen Gästen, gekleidet als Oberamtmann zur Zeit der Adelsherren von Bredow mit Spitzenkragen und plissierter Halskrause, beschwor er die Zusammengehörigkeit des Dörferkranzes auf dem Glien, begründet durch die Geologie, die Historie und des gemeinsamen Sagenschatzes. Dabei betonte er die Bedeutung der Adelsfamilie Bredow bis in die heutige Zeit. Er erzählte Anekdoten und Geschichten aus dem Vehlefanzer Dorf, seiner Wirtschaft, der Poststraße, der Eisenbahn und seiner Schule, in der alle Kinder aus den umgebenden Dörfern unterrichtet wurden. Vermutlich ist sie die älteste Lehranstalt auf dem Glien (1640 vom Kurfürsten gefordert).

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Vehlefanzer Fasching am Fasnachts-Sonnabend, dem 25. Februar. Der liebevoll geschmückte Saal ist brechend voll, die Stimmung toll, die lustigen und frechen Beiträge kommen aus den eigenen Reihen. Der Possenreiter im Verein gibt es viele, allen voran Rita. Sie und auch Gabi als Rotkäppchen binden die Gäste in ihre Geschichten und Sketsche ein. Es gibt viele "neue Gesichter". Manuela erzählt ihre Erlebnisse mit Schoßhund "Sex". diesen Namen für den Liebling sollte man tunlichst meiden, so das Fazit. Dieter ist zuständig für die Tanzmusik. Es wurde schon lange nicht mehr so ausgelassen gefeiert und getanzt, die Bilder zeigen es.

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Mitgliederversammlung März 2017
Mit 42 von 117 Mitgliedern sind die notwendigen Wahlstimmen vor Ort. Bevor es los geht, geben Schüler der "Musikschule Alegro" aus Schwante ein Ständchen. Die Anwesenden sind froh, dass es keine aufreibenden Neuwahlen gibt. Per Hand aufheben wird der alte Vorstand im Amt bestätigt. Der Kassenprüfer lobt die Mitglieder, die fast alle pünktlich den Beitrag entrichtet haben. Die wenigen, die noch bar bezahlen bittet er, Mittel und Wege zu finden, in Zukunft den Beitrag per Dauerauftrag anzuweisen. Mit einem Klönkaffe und leckerem Kuchen wird die Neuwahl gefeiert.

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Wieder waren es wunderschöne Bilder, die Hans Neumann am 11. Mai beim Klönkaffee-Nachmittag den Mitgliedern präsentierte. Irlands Westküste war das Thema. Der radelnde Weltenbummler zeigte Fotos von herrlichen, grünhügeligen Landschaften, wilden Küsten, mystischen Wolken, traumhaften Sonnenuntergängen über dem Atlantik, aber auch von Menschen, die in bunten, geduckten Häusern leben und die er auf seiner 2200 km langen Tour erlebte.

 

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Der Matjes schmeckt lecker,
der Matjes schmeckt fein -
so soll es alljährlich im Juli sein!
Und alle sind da, die immer da sind.
Und Wolfgang hat sie angepinnt-im Web. Den Bildern entnimmt man: Der Fisch war nicht so wichtig, eher das Bier.

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Am 29. Juli machten sich mehr als 40 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins auf den Weg, um die 153 m hoch gelegene Burg Rabenstein im Flämming zu erobern. Sie wurde 1251 erstmals in einer Urkunde des Grafen von Belzig gemammt. Gespannt waren die meisten auf die Greifvogelshau des dortigen Falkners. Adler, Geier, Milan, Falke und natürlich Raben  konnte bewundern, wer zuvor bei der Burgbesichtigung heil die Folterkammer überstanden hat. Auch eine Kapelle steckt hinter den dicken Mauern und ein zünftiges Mittagsmahl wurde auch angeboten.

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Das Konzept der Vorsitzenden Edeltraud Höpfner seit letztem Jahr, die Klönkaffee-Nachmittage vorzugsweise im Sommer zu entspannten Tagesausflügen zu nutzen, geht auf. Fast 50 Mitglieder und Freunde fuhren am 24. August  bequem mit dem Bus zur IGA, der Internationalen Gartenschau in Berlin-Marzahn, die auch die  "Gärten der Welt" einschließt, deren Ursprung der Chinesische Garten ist. Der Geist des großen chinesischen Philosophen Konfuzius (551-479 v. Chr.) liegt über dem Gelände, das gemütlich mit einer hochmodernen Seilbahn überquert wird.

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Was soll man dazu noch sagen?
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

 

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Durch Schimmelbefall in der Kita Krämerkids wurden viele  Heimatvereinsmitglieder aus ihren gewohnten Bahnen geworfen. Die Kinder wurden im Haus der Generationen einquartiert und die Gruppen des Heimatvereins  auf andere Räumlichkeiten verteilt. Der Klönkaffee hat Kirchenasyl bekommen. Am 26. Oktober trafen sich die Kaffeegenießer im Kirchencafé in der Vehlefanzer Lindenallee 28.

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MAZ-Redakteur Robert Tiesler ist ein kritischer Beobachter. Aus seinem Büchlein „RT Zapper-Zwei Jahrzehnte Medienwahnsinn“ liest er  beim Klönkaffee am 23. November kurze Geschichten über das, was alle Tage über den Fernsehbildschirm flimmert. Die 30 Mitglieder und Gäste amüsierten sich köstlich, wie er mal mit Humor, mal mit spitzer Zunge bekannte TV-Serien, Shows und Sportsendungen oder Reportagen analysiert. Duch Rückfragen und in Zwiegesprächen fühlen sich die Zuhörer  mitgenommen. Sie können die Gedanken nachvollziehen, schmunzeln, lachen. Der Beifall war groß.

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Die letzte Ausfahrt in diesem Jahr war am Samstag, 13. Dezember: Der ausgebuchte Reisebus entführt Mitglieder des Heimatvereins und viele interessierte Senioren aus Oberkrämer in den Spreewald nach Neu Zauche. Mitten in der Natur erklärt uns der Förster die Geologie der Landschaft, ihre Fauna und Flora. Der Wirt vom Gasthaus im Oberspreewald schenkt Glühwein aus und lädt uns anschließend zum klassischen Gänsebratenessen in sein Gasthaus. Zur Unterhaltung hat er die örtlichen Singegruppe geladen, die uns mit Volksliedern und Tänzen und lustigen Sketschen unterhält. Auf der Heimfahrt lenkt Herr Kober den Bus über den weihnachtlichen "Kudam" in Berlin. Es ist wieder eine schöne Lichterfahrt.

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